Restaurierung Steinfurt

Gut zu wissen:

An unserem Standort Steinfurt mit zwei Werkstätten und Büro kümmern wir uns um alles, was mit der Restaurierung mineralischer Materialien in der erweiterten Region zu tun hat – von der Untersuchung einer Raumfassung bis zur Gesamtrestaurierung einer Natursteinfassade.
Hier beraten wir Sie persönlich und entwickeln individuelle Konzepte für die Erhaltung Ihrer Objekte. Unser Sitz in Steinfurt ist auch der Ausgangspunkt für die Durchführung von Restaurierungsprojekten in der weiteren Region.

Fachgerechte Denkmalpflege im Münsterland & NRW

Im gesamten Münsterland, sowie dem angrenzenden Ruhrgebiet, Sauerland und Emsland hat die fachgerechte Denkmalpflege einen hohen Stellenwert, begründet durch eine große Zahl herausragender Denkmäler einerseits und die Heimatverbundenheit der Menschen andererseits.
Wir sorgen als Restauratorenteam mit tiefem akademischen Fachwissen und handwerklichem Können für den Erhalt von mittelalterlicher bis neuzeitlicher denkmalwerter Bausubstanz wie: Ausstattung und Malerei in Kirchen, Naturstein- oder Putzfassaden, Stuckornamenten, Keramiken, Mosaiken und auch Klein- und Kulturdenkmälern – beispielsweise Wegekreuzen in privatem Besitz.

Restaurierung & Denkmalpflege in Steinfurt

Unser Anspruch an den Erhalt historischer Substanz

Wir folgen den internationalen ethischen Grundsätzen, zusammen mit den Behörden und Landesämtern der Denkmalpflege in Steinfurt und der Region Münsterland. Denn einmal zerstört, ist das Original als zeitgeschichtliches Zeugnis unwiederbringlich verloren. Wir arbeiten an den uns anvertrauten Objekten so substanzschonend wie möglich durch konservierende Maßnahmen, ergänzendes Monitoring sowie Wartung und Pflege.
„Sie (Die Restaurierung) gründet sich auf die Respektierung des überlieferten Bestandes und auf authentische Dokumente“
heißt es in Artikel 9 der Charta von Venedig (Internationale Charta über die Konservierung und Restaurierung von Denkmälern und Ensembles, überarbeitet 1989).

Was bedeutet Restaurierung heute?

Restaurieren heute bedeutet:
• Naturwissenschaftliche Grundlagen ermitteln,
• Schadensursachen verstehen,
• Maßnahmen ganzheitlich konzeptionieren,
• bedarfsgerecht und nachhaltig handeln (substanzwahrend / ergänzend),
• nachvollziehbar dokumentieren und nicht zuletzt
• die Wartung und Pflege der Objekte.

Gerade im Bereich Prüfung, Messung und Monitoring haben sich die Möglichkeiten zur Datenerhebung in den letzten Jahren verbessert und vereinfacht. So lassen sich nachhaltige Maßnahmen planen und überprüfen. Das ist notwendig; denn unsere Denkmäler sind unverzichtbar, um als Zeitzeugen unser kulturelles Erbe auch für nachfolgende Generationen erlebbar zu machen.
Restaurierung ist als Begriff gebräuchlich für das Erhalten oder Wiederherstellen von Kunst und Kulturgut. Eine restauratorische Maßnahme ist immer tiefgreifender als eine rein ästhetische Behandlung.

Unser Fokus im Münsterland: Erhalten statt Ersetzen


„Wie hat es hier früher ausgesehen? Ist das, was ich hier sehe, echt und alt? Oder ist es bloß in der Form nachempfunden?“ Restaurierungsethik ist, abhängig von Region, Nutzung und Stellenwert des Objektes, durch die Jahrhunderte auch Grundlage der Diskussion um die Frage: Erhalten oder Ersetzen?

Nach vielen Jahrzehnten, in denen man in Münster und im Münsterland oftmals originale Steinsubstanz in großem Umfang entfernt und durch neue, ähnliche Werkstücke ersetzt hat, findet in den letzten Jahren ein Umdenken statt.

Wenn man zulässt, dass steinerne Zeitzeugen die Spuren ihrer Geschichte tragen statt „in neuem Glanz zu erstrahlen“, können wir mithilfe moderner konservatorischer Maßnahmen noch lange auf Denkmäler blicken und sagen: „Das ist echt original“.

Restaurierung in NRW – Werte bewahren mit Fachwissen


Von unseren Standorten Steinfurt und Köln erreichen wir ganz NRW, ebenso wie viele Bereiche in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.
In unserer über 30jährigen Firmengeschichte hat sich auf diese Weise viel Fachwissen gesammelt – auch durch Ausbildung und Austausch mit der TH Köln, dem Verband der Restauratoren, die Zusammenarbeit mit der oberen Denkmalpflege in Westfalen Lippe  und im Rheinland  sowie durch Kooperation mit Sachverständigen aus Handwerk und Wissenschaft.

Auf dieser Basis erhalten wir mit Fachwissen, Erfahrung, handwerklichem Können und Präzision unterschiedlichste denkmalwerte Objekte aus mineralischen Werkstoffen in NRW und darüber hinaus.

Restaurierung in NRW – Werte bewahren mit Fachwissen


Von unseren Standorten Steinfurt und Köln erreichen wir ganz NRW, ebenso wie viele Bereiche in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.
In unserer über 30jährigen Firmengeschichte hat sich auf diese Weise viel Fachwissen gesammelt – auch durch Ausbildung und Austausch mit der TH Köln, dem Verband der Restauratoren, die Zusammenarbeit mit der oberen Denkmalpflege in Westfalen Lippe  und im Rheinland  sowie durch Kooperation mit Sachverständigen aus Handwerk und Wissenschaft.

Auf dieser Basis erhalten wir mit Fachwissen, Erfahrung, handwerklichem Können und Präzision unterschiedlichste denkmalwerte Objekte aus mineralischen Werkstoffen in NRW und darüber hinaus.

Leistungen rund um Restaurierung in Steinfurt & Umgebung

Von unserem Standort in Steinfurt aus bieten wir ein breites Spektrum von Leistungen an. Einen detaillierten Überblick finden Sie dazu hier.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Restaurierung von Bauwerken, Fassaden & Denkmälern

In Steinfurt und Umgebung erstrecken sich unsere Tätigkeitsfelder vor allem von der Restaurierung von Gesamtfassaden über Kircheninnenräume, Wandmalereien, Kleindenkmäler und historischen Putz und Stuck.Dabei geht es nicht nur um die Durchführung der Maßnahme; als Fachleute sind wir begleitend auch beratend tätig, führen Untersuchungen oder Bestandsaufnahmen durch oder ziehen Spezialisten aus unserem Netzwerk bei Bedarf hinzu.Dort, wo Kunstobjekte zu ihrem Schutz transloziert werden sollen oder zusätzlich eine Kopie benötigt wird, bieten wir Transport- und Abformtechnik in der eigenen Werkstatt an.

Materialgerechte Verfahren – Stein, Holz, Metall, Putz

Wir sind Fachleute für den Umgang mit mineralischen Materialien: Naturstein, Stuck, Putz, Ziegel, Terrakotta, Beton, Kalk, Kunststein, auch mit Fassungen, Malerei und Beschichtung.

Insbesondere in der Konservierung des Baumberger Kalksandsteins, der als Material für Bildhauer seit dem späten Mittelalter in der Region gerne Verwendung fand, besitzen wir umfassende Erfahrung.

Welche Materialien dürfen eingebracht werden?

Die Frage danach, welche Materialien bei einer konservatorisch-restauratorischen Maßnahme eingebracht werden dürfen, ist stark von den Schadensursachen abhängig und muss objektspezifisch beantwortet werden. Oft können für eine Restaurierung Materialien nach historischem Vorbild und nach überlieferten Techniken verwendet werden; im Bereich der Konservierung helfen uns moderne Materialien auf Basis von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, die Substanz zu erhalten.

Und wenn zusätzlich Holz, Metall oder Kunststoff verarbeitet wurde? Für den Umgang mit Objekten aus verschiedenen Materialien ziehen wir Kollegen und Kolleginnen aus den entsprechenden Fachgebieten in Kooperation hinzu, um den spezifischen Materialeigenschaften gerecht zu werden.

Zusammenarbeit mit Denkmalbehörden in NRW


In Nordrhein-Westfalen wird die Denkmalpflege durch das Denkmalschutzgesetz (DSchG NRW) geregelt, das am 1. Juni 2022 in Kraft getreten ist – das Ministerium für Heimat ist die oberste Landesbehörde und legt den rechtlichen Rahmen für den Denkmalschutz fest.
Eine direkte inhaltliche Zusammenarbeit und Abstimmung von uns als Restauratorenteam erfolgt mit den Landschaftsverbänden (Rheinland, LVR und Westfalen-Lippe, LWL) sowie den oberen Denkmalbehörden der Bezirksregierungen und den unteren Denkmalbehörden der Kreise und Kreisfreien Städte, mit denen wir in objektbezogen engem fachlichen Austausch stehen.

Region Münster & Münsterland

In Münster selbst, aber auch in der Region Münsterland trifft kulturelles Erbe auf kulturelles Leben, Traditionsbewußtsein auf Aufgeschlossenheit. Die Menschen in der Region tragen dazu bei, dass eben dieses Erbe nicht nur erhalten, sondern mit ihm auch Kultur gestaltet wird.
Ein prominentes Beispiel hierfür ist die „Überwasserkirche“ in Münster, die zu den ältesten Kirchen Münsters zählt und sich heute mit wechselnden Ausstellungen moderner Kunst als Raum für Begegnung und Diskurs großer Beliebtheit erfreut.


Tradition und Erhalt historischer Bausubstanz

Dieser Mentalität folgend, wurde in der Region Münsterland seit jeher Wert auf den Erhalt von Kunst-, Kulturgut und Denkmälern gelegt und die Restaurierung als Fachgebiet weiterentwickelt.
Neben dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der forschend, beratend und unterstützend im Sinne der denkmalwerten Bausubstanz tätig ist, haben sich im Münsterland Restaurierungsbetriebe angesiedelt, die neben den traditionell handwerklichen Fertigkeiten auch die notwendigen naturwissenschaftlichen und kunstgeschichtlichen Aspekte bei Restaurierungsmaßnahmen berücksichtigen.

Restaurierung in Münster & Umgebung


Die Integration von Kunst- und Baugeschichte in das Stadtbild Münsters hilft bei der Priorisierung von Restaurierungsmaßnahmen; denn der Wunsch zum Erhalt von historischer Bausubstanz ist immer dann im Fokus, wenn Präsenz und Nutzbarkeit gegeben sind.

In Münster und Umgebung werden Bauwerke wie der St Paulus Dom, Ensembles wie der Prinzipalmarkt und Skulpturen wie die Kunstobjekte des LWL Museums nahbar. Hier findet Geschichte nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern wird im Stadtbild eingebunden in Aktivitäten des täglichen Lebens.

Historische Baukultur im Münsterland – Herausforderungen & Chancen


Die historische Baukultur im Münsterland ist von unterschiedlichen Stil- und Nutzungsformen geprägt. Neben den Fachwerkhäusern in Dörfern und Kleinstädten finden sich vor allem Backstein- und Natursteinbauten in Form von (teils mittelalterlichen) Kirchen, Schlössern, Wasserburgen. Die rote Backsteinarchitektur, gedrungene funktionale Baukörper größerer Bauten, aber auch Wegekreuze und Kreuzwegstationen sind Städte- und Landschaftsbildprägend.

Herausforderungen

Viele dieser Objekte haben mit diversen Schadensursachen zu kämpfen:
• Klimatische Bedingungen,
• Feuchte- und Salzschädigung,
• Nutzungsänderungen oder Schimmelbelastung

stellen Eigentümer und Eigentümerinnen vor große Herausforderungen. Hier werden Denkmalpflegeämter und fachplanende Restaurierungswerkstätten tätig, die beraten und Möglichkeiten zur Förderung und Umsetzung von Restaurierungsmaßnahmen aufzeigen.

Chancen

Die Chance für den Erhalt unserer historischen Baukultur liegt in der Möglichkeit, auch modernes Leben inmitten des zeitgeschichtlichen Bestandes stattfinden zu lassen.

Denkmalpflege NRW: Qualität durch regionale Erfahrung


Wie geht man mit Schalenbildung an Baumberger Kalksandstein um und wie kann man eine frühere Festigung erkennen? Wie restauriert man einen Kohlebrocken? Warum findet man „Kölner Decken“ vielfach auch in Westfalen und dem Ruhrgebiet und wie geht man mit den Besonderheiten von regionalen Stuckdecken um? Wer ist die ideale Ansprechperson, wenn es um Ersatz von historischen Backsteinen geht?
Viele Anfragen treten regelmäßig auf, viele gute Antworten haben wir aufgrund unserer langjährigen, insbesondere NRW-weiten Tätigkeit zur Hand. Dieser Erfahrungsschatz hilft uns, Sie zu beraten, Zusammenhänge zu erkennen und zügig und zielgenau mit hoher Qualität Restaurierung auszuführen.

Ablauf einer Restaurierung – von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung

Für die nachhaltige Umsetzung einer Konservierungs- oder Restaurierungsmaßnahme braucht es fundierte Grundlagen. Der Ablauf einer Restaurierung lässt sich in drei übergeordnete Abschnitte teilen:
H3: Analyse, Planung, Genehmigung
Im ersten Schritt werden Grundlagen ermittelt. Wichtig sind hier die Untersuchungen des Bestands und des Zustands, Schadensursachen und -mechanismen, naturwissenschaftliche Untersuchungen. Auf dieser Basis wird die Maßnahme geplant und bei Objekten unter Denkmalschutz die denkmalrechtliche Erlaubnis eingeholt.

Fachgerechte Ausführung & Dokumentation


Im zweiten Schritt erfolgt die Durchführung der Maßnahme durch anerkannte Restaurierungswerkstätten, die über das technische Fachwissen und die nötige Ausstattung verfügen. Die Maßnahmen werden in Bild und Text dokumentiert, um die Maßnahmen für die Beteiligten transparent und für folgende Generationen nachvollziehbar zu machen.

Nachhaltige Pflege & Erhaltung


Nach Abschluss der Arbeiten ist das Bau- Kunst- oder Bildwerk wieder in einem guten Zustand – jedoch lassen sich nicht alle Werke von Gefahren wie freier Bewitterung und klimatischen Schwankungen schützen. Eine kontinuierliche Beobachtung, Pflege, Wartung im Anschluss an die Restaurierung trägt dazu bei, diesen Zustand lange zu erhalten.

Fördermöglichkeiten & Zusammenarbeit in NRW

Die Durchführung von Restaurierungsmaßnahmen von der Planung bis zur Fertigstellung stellt viele Eigentümer und Eigentümerinnen vor große finanzielle Herausforderungen. Doch es gibt Fördermöglichkeiten, über die man sich im Vorfeld informieren sollte.

Förderprogramme für Denkmalpflege in NRW
:

Das Denkmalförderprogramm NRW des Landes NordrheinWestfalen:
Förderung von Bau- und Bodendenkmalen sowie Pauschalmittel für kleinere Maßnahmen an Objekten, die unter Denkmalschutz stehen; Antragstellung immer bis 01.10. für das kommende Jahr und vor Beginn der Maßnahme. 

Das Programm zur Erhaltung und Pflege von Denkmälern (Förderrichtlinien Denkmalpflege der NRW Bank) 
Kommunale Förderprogramme wie „Kleindenkmale erhalten“  finden Sie auf der Seite ihrer zuständigen Gemeinde/Kreisverwaltung im Kreis Steinfurt.

Unterstützung von Eigentümern und Eigentümerinnen durch Restaurierungsbetriebe, Architekturbüros und Behörden

Die verschiedenen Schritte einer Restaurierungsmaßnahme von der ersten Kontaktaufnahme über die Begutachtung und Kostenschätzung, Planung und Durchführung erscheinen insbesondere bei größeren Restaurierungsvorhaben für Eigentümerinnen und Eigentümer herausfordernd.

Unterstützen kann hier ein erfahrener Restaurierungsbetrieb, der berät, den Ablauf erläutert und konkrete Ansprechpartner benennt. Durch unsere langjährige Tätigkeit in der Region NRW und Kooperation mit Architekten und Behörden bei zahlreichen Projekten können wir Ihnen helfen, Ihr Vorhaben auf einen guten Weg zu bringen. 

Projekte und Referenzen aus Steinfurt & dem Münsterland

In Steinfurt selbst haben wir in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von interessanten Projekten erfolgreich umgesetzt, darunter aktuell die Konservierung von ausgewählten Grabsteinen des Jüdischen Friedhofs, die Restaurierung samt Aufbau des Bruns‘schen Tores und der Ausstattung der Kirche St. Nikomedes in Borghorst.
Die Restaurierung der mittelalterlichen Wandmalereien in Schöppingen und Havixbeck, die Abformung der Kreuzigungsgruppe aus Ahlen sowie die Restaurierung mehrerer Stuckdecken in der Villa Frieling in Neuenkirchen nach Brandschaden gehören als Beispiele zu unseren regionalen Projekten im Münsterland der letzten Jahre.
Dazu kommen Restaurierungen von Objekten aus unserem regionalen Gestein, dem Baumberger Kalksandstein, die sich in der weiteren Umgebung befinden; ein prominentes Beispiel hierzu ist die Umsetzung und Restaurierung des Großlettners von Johann Brabender aus dem 16. Jahrhundert aus dem Hildesheimer Dom. (s. Portfolio)

Restaurierung historischer Fassaden & Kirchen in der Region


Zu unseren größeren Projekten im Bereich „Fassaden und Kirchen“ in der jüngeren Vergangenheit gehören auch die Restaurierung der Natursteinfassaden der Villa Lohmann in Witten und die Gewölbe der Basilika St. Ludgerus in Essen Werden (s. Portfolio); in den Orten Havixbeck und Schöppingen kommt die Konservierung und Restaurierung von mittelalterlicher Wandmalerei hinzu, die als umfangreiche figürliche und dekorative Wand- und Deckenfassung die Innenräume der Kirchen heute wieder gut wahrnehmbar schmückt.

Beispiele aus Münster, Ochtrup, Rheine & Umgebung


In Münster selbst haben wir in der Vergangenheit in mehreren Arbeitsphasen die steinernen Ausstattungsstücke des St.  Paulus Doms zu Münster restauriert (Kirchenschiff / Kreuzgang), sowie die Konservierungen und Transporte an den Gipsabgüssen der Antikensammlung des Archäologischen Instituts durchgeführt, ebenso wie die Restaurierung der Gipsabgüsse ägyptischer Grabreliefs aus dem Ägyptologischen Institut Uni Münster.
In der Umgebung sind aktuell die Durchführung der Restaurierungsmaßnahmen eines Kriegerehrenmals in Horstmar Leer, des Hochkreuzes in Ahaus und Teile der alten Vikarie in Vreden zu nennen. Im Bereich Fassungsuntersuchung erfolgten Befundungen an der Raumschale der Kirche St. Lamberti in Ochtrup; und am Markt 6 in Rheine wurde eine vom Gebäude separierte historische Fassade mit den Materialschwerpunkten Ziegel / Naturstein / Fassung restauriert und in ein modernes Ensemble eingebunden.

FAQ zur Restaurierung in Steinfurt & NRW

Sie haben Fragen rund um die Restaurierung in Steinfurt und NRW? In den folgenden Abschnitten beantworten wir die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst, damit Sie Ihr Projekt sicher planen können.

FAQs

Welche Gebäude gelten in NRW als denkmalwürdig?


In Nordrhein-Westfalen (NRW) gelten Gebäude als denkmalwürdig, wenn sie bestimmte historische, künstlerische, wissenschaftliche oder städtebauliche Werte besitzen.
Die rechtliche Grundlage dafür ist das Denkmalschutzgesetz NRW (DSchG NRW). Denkmalwürdige Objekte stehen nicht automatisch unter Denkmalschutz: Dies ist erst dann der Fall, wenn das Objekt nach der Prüfung durch die untere Denkmalbehörde (Stadt/Gemeinde und die Fachbehörden (LVR / LWL) geprüft und in die Denkmalliste der Kommune eingetragen ist.

Wie finde ich den richtigen Restaurator in Steinfurt oder Münster?


Für eine kompetente Beratung, die eine naturwissenschaftlich fundierte Grundlagenermittlung einschließt und gesetzliche Gegebenheiten berücksichtigt, sowie für eine technisch gute und handwerklich ausgezeichnete Umsetzung braucht es eine Fachfirma für Restaurierung. Diese zeichnet sich durch die Spezialisierung auf Restaurierung und Konservierung, sowie langjährige Erfahrung und ausführende Kräfte vor Ort aus, die ebenfalls Fachleute sind. Der Begriff „Restaurator“ ist bis heute nicht geschützt. „Diplom-Restaurator/in oder Restaurator/in M.A.“ sowie „Restaurator/in im Handwerk“ sind Qualifikationsnachweise nach verlässlichen Standards, an denen man sich orientieren kann.

Welche Genehmigungen sind für eine Restaurierung nötig?


Genehmigungen einzuholen ist dann wichtig, wenn Arbeiten an einem eingetragenen Denkmal durchgeführt werden sollen. Es bedarf dann einer „Denkmalrechtlichen Erlaubnis“ Zuständig ist hier die Untere Denkmalbehörde der örtlichen Stadt oder Gemeinde, die dann die Beteiligung mit der oberen Denkmalbehörde (LWL im Münsterland) koordiniert.

Kontakt – RestauratorIn für Steinfurt und das Münsterland

Mit unseren 12 festangestellten Mitarbeitenden, darunter 6 akademische Restauratoren und Restaurtorinnen, 4 Meistern, davon 2 Restauratoren im Handwerk sind wir Ihre Adresse für Restaurierung und Konservierung in Steinfurt und im Münsterland. Besuchen sie hierzu gerne unser Team.

Kontakt zum Standort Steinfurt


Wir beraten sie gerne persönlich, vorab telefonisch oder bei einem vor-Ort Termin am Objekt – nehmen Sie gerne Kontakt auf. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
Ihre Möglichkeit zur Kontaktaufnahme:
Telefonisch: 02505 81249
Via Email: info@h-vr.de 
Oder Postalisch:
Goldstr. 14, 48464 Steinfurt.